Schwalm-Eder-Kreis
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Königsteiner Schlüssel

Die Bezeichnung geht auf das Königsteiner Staatsabkommen der Länder von 1949 zurück. Damals wurde der Schlüssel eingeführt zur Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen. Heute geht es beim Königsteiner Schlüssel um weit mehr als den Forschungsbereich. Zahlreiche Ankommen und Vereinbarungen greifen auf diesen Schlüssel zurück. Er setzt sich zu zwei Dritteln aus dem Steueraufkommen und zu einem Drittel aus der Bevölkerungszahl der  Länder zusammen.

 

Auch bei der Verteilung der Asylbewerber im Bundesgebiet findet der Königsteiner Schlüssel Anwendung.  Bei der Verteilung in die Erstaufnahmeeinrichtungen spielen vor allem die aktuellen Aufnahmekapazitäten eine große Rolle. Daneben wird auch darauf geachtet, in welcher Außenstelle des Bundesamtes das Heimatland des Asylsuchenden bearbeitet wird. Nicht jede Außenstelle bearbeitet jedes Herkunftsland. Darüber hinaus gibt es Aufnahmequoten der einzelnen Bundesländer. Diese legen fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss und werden nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ festgesetzt. Dieser wird jedes Jahr neu berechnet.

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