Schwalm-Eder-Kreis
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Ablehnung des Asylantrages

Bei der Ablehnung des Asylverfahrens wird zwischen zwei Arten unterschieden. Die einfache Ablehnung und die Ablehnung als „offensichtlich unbegründet“.

 

Im Falle einer einfachen Ablehnung wird dem Asylbewerber kein Aufenthaltsrecht in Deutschland gewährt. Der Flüchtling erhält eine Frist von 30 Tagen um freiwillig auszureisen. Ist die Frist abgelaufen und der Betroffene nicht ausgereist kommt es zur Abschiebung.

 

Wird der Asylantrag als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt beträgt die Ausreisefrist nur eine Woche nach Zustellung des Bescheides.

 

Für die Rückführung ist die Ausländerbehörde zuständig. Diese haben jedoch die Möglichkeit, die Ausreise vorrübergehend auszusetzen und eine Duldung oder eine befristete Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Dies kann die Ausländerbehörde nur entscheiden, wenn Rückführungshindernisse vorliegen, die bei der Entscheidung des BAMF nicht berücksichtigt werden konnten.

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